Testbericht mKettle

Testbericht: mKettle – der Multikraftstoffbrenner

mKettle – der robuste Allesbrenner

Der erste Testbericht und dann auch noch zu unserem absoluten Lieblingsbegleiter der uns, sofern wir nicht von zu trockenen Bedingungen davon abgehalten werden (Korsika), auf jeder Tour begleitet hat und auch begleiten wird – der mKettle ist einfach wie für uns gemacht. Leider gibt es davon wohl nur noch wenige im Internet, wir haben unseren 2010 direkt beim Hersteller bestellt (momentan leider nicht lieferbar). Am Ende des Artikels gibt es allerdings ein paar Links zu Restposten (unter anderem ein Amazon Affiliate Link).


 

Nackte, rohe Daten

Preis: 59-65 €
Gewicht: 414 g
Inhalt: 530 ml
Material: Aluminium
Maße: 17 cm hoch, 10 cm Durchmesser
Brennstoff: bestes Ergebnis mit kleinen, trockenen Ästen. Zur Not mit Zündwolle
Lieferumfang: mKettle (Stopfen, Feuerstelle und Kamin), Packsack

Testbericht mKettle

Schweden 2011 – der erste Einsatz

Der mKettle in der Praxis – Regen ist kein Hindernis.

2011 das erste Mal getestet, 2016 noch immer auf jeder Tour im Einsatz. Ich denke, dass das schon sehr viel über den mKettle aussagt. Der erste Test fand unter regnerischen Bedingungen statt, eine Hand voll „Feuerholz“ (nutzt am besten kleine, trockene Äste) und ein Anzünder später, hatten wir dank der Kaminwirkung eine erstaunliche Wärmeleistung. Die erste Ladung Holz schichtet ihr wie bei einem kleinen Lagerfeuer in dem abnehmbaren „Feuertopf“ auf und zündet diese erstmal ohne den Kamin an. Brennt der Feuertopf, könnt ihr den Kamin draufsetzen und müsst etwas pusten, damit der Kamin auch seine nützliche Wirkung entfacht.

Mit seinen 414 g ist er auch eine leichte, einfach zu verstauende Alternative zu herkömmlichen Gas- oder Benzinbrennern. Der größte Vorteil ist aber seine Vielseitigkeit. Einfach außen an den Rucksack klemmen und los geht’s. Ihr dürft keine Drehkartuschen ins Land einführen und die nächste Tankstelle hat nur Stechkartuschen? Tja, der mKettle fragt nur nach Holz und ist damit auch rundum zufrieden. Die durchschnittlichen Kochzeiten für die maximale Menge an Wasser (530 ml, genug für 1-2 Essen/Teeportionen) gibt der Hersteller wie folgt an:

6 Min 13 Sek. Last Chance Gear, Japan. Using Trangia Burner.
6 min 00 sec. Wired Magazine, USA.
6 Min 00 Sek. TGO Magazine, UK. Using Meths.
5 Min 39 Sek. RETKI Magazine, Finland.
5 Min 38 Sek. Backpacker Magazine, USA.  Using Sticks.
5 Min 01 Sek. Canoe & Kayak Magazine, UK. Using Dry Twigs.
4 Min 46 Sek. Last Chance Gear, Japan. Using Wool (yes, wool)!
3 Min 30 Sek. PRO Venture Products, South Africa. Using Meths/w White Box.
3 Min 30 Sek. Petersen’s Hunting Magazine, USA. Using Dry Twigs.

Wir konnten bisher leider noch keine Messungen durchführen, aber egal wie lange es dauert, es macht einfach Spaß mit dem mKettle das Wasser zum Kochen zu bringen. Vorbei die Zeit der langweiligen, sofort verfügbaren Flamme, hier arbeitet man noch für sein Essen. Durch den Hitzeschutz lässt sich der mKettle auch bei kochendem Wasser wunderbar anfassen. Beim zweiten Durchlauf sollte man aber darauf achten, dass man beim Pusten nicht zu viel Asche in die Wasseröffnung befördert – Asche desinfiziert zwar, aber es gibt auch Grenzen.

Nun, wer Feuer macht, muss auch sauber machen! Am besten, ihr habt ein fließendes Gewässer in der Nähe, nehmt daraus etwas Wasser und gießt es in den abnehmbaren Feuertopf. Den gelöschten Inhalt könnt ihr bedenkenlos zurücklassen, es ist ja schließlich ein Naturprodukt. Da der Kamin sich permanent ausbrennt und ihr im Behälter nur Wasser verwendet, sind auch diese beiden Teile ziemlich wartungsarm. Falls ihr es eilig habt, solltet ihr den mKettle natürlich vorher noch im Wasser abkühlen lassen. Unser abschließendes Fazit zum mKettle findet ihr unter den Fotos!


 

Links

Herstellerseite
amazon.de (Affiliate-Link)
backpackinglight.co.uk


 

Fotos


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.